Dienstag, 19. Oktober 2010

Streckenbeschreibung Schlaubetal-Marathon

An der Inselhalle geht der Spaß los und zunächst über den Radweg bis zum Ende der Straße der Republik, wo Ihr nach links auf die Diehloer Straße abbiegt. Ab jetzt geht’s aufwärts für die nächsten Kilometerchen, also Kräfte gut einteilen. Den Diehloer Berg auf dem Radweg hinauf, vorbei am Parkplatz für die Freilichtbühne, laßt Ihr die Sprungschanze und das Skigebiet von Eisenhüttenstadt (ja, sowas haben wir hier) links liegen. Vorerst.

Hinein in das kleine Dörfchen Diehlo und dann den Absperrhelfern folgend nach rechts auf eine kleine, aber feine Landstraße, wo Getränke auf Euch warten. Hier erreicht Ihr den Kilometer 5 und kurz darauf geht’s nach links ab in den Wald. Durch einen Kiefernwald hindurch immer geradeaus, verabschiedet Ihr dann bald die Halbmarathonis, die Euch nach rechts verlassen, während Ihr weiter geradeaus lauft. Über ein paar durch die Regenfälle ausgespülte Wege gelangt Ihr ins Dörfchen Kieselwitz, hier gibt’s Verpflegung, bevor ihr nach links zur Kieselwitzer Mühle weiterlauft.

War bisher jeder Kilometer zur Tempofindung ausgeschildert, werdet Ihr ab Kilometer 10 bis 32 nur alle 5 Kilometer ein Schild finden – schließlich sollt Ihr ja die Landschaft genießen.
Hinter der Mühle noch ein Getränkestand, denn nun geht’s für Euch ans Erlebnis Schlaubetal. Auf schmalen Pfaden entlang des Bächleins Schlaube, das dem Tal seinen Namen gab. Neben dem Genießen der Landschaft und diesem allerschönsten Stückchen des Schlaubetals und des Marathons achtet aber auch bitte immer auf Eure Füße. Unter dem herbstlich bunten Laub verbirgt sich so manche Wurzel. Mit einem Schild „Stolperstrecke“ weisen wir Euch aber nochmals darauf hin.

Habt Ihr die Bremsdorfer Mühle erreicht, nehmt noch eine Stärkung an unserem Verpflegungsstand, dann überquert die Bundesstraße und laßt Euch erneut von der Schönheit des Schlaubetals und den bunten Farben des Herbstes gefangen nehmen. Genießt den Blick auf den Großen Treppelsee, den ihr dann kurz einmal verlaßt, um über eine kleine Holzbrücke die Schlaube zu überqueren und dann am anderen Ufer des Sees weiterzulaufen. Habt Ihr diesen passiert, erwarten Euch Teufels- und Schärlauchsee mit erneuter Verpflegungsstation. Nun wird’s ein bisschen anstrengend. Es geht zwar ganz sanft, aber doch stetig bergauf im Wald. Habt Ihr dann aber den Radweg am Forsthaus „Drei Tannen erreicht“, dürfen Eure Füße zunächst auf Asphalt etwas ausruhen.

Ihr durchlauft den Ort Fünfeichen, wo es an Kilometer 30 eine Zwischenzeitmessung gibt. Weiter auf der Straße, und wenn Ihr den Berg erklommen habt, der aus dem Dorf hinausführt, dann könnt Ihr`s ein wenig rollen lassen, bevor es wieder nach links in den Wald hinein geht. Hier, nach 33,5 Kilometern, gibt’s noch einmal ordentlich Verpflegung. Die braucht Ihr auch, denn nach noch einem seichten Kilometer geradeaus biegt ihr mitten im Wald nach rechts und ab jetzt wird’s hügelig.

Seht Ihr dann mitten im Wald eine unromantische Pumpstation, folgt Ihr dem langen Pfahl mit der Aufschrift „Schlaubetal-Marathon“ nach rechts, und lauft über ein paar Schlängelwege in den Eisenhüttenstädter Ortsteil Schönfließ hinein. Hier erwartet Euch reichhaltige Verpflegung, von der Ihr Gebrauch machen solltet, denn der nächste Abschnitt wird nicht ganz einfach, es geht noch ein bisschen hinauf. Aber ein phantastischer Fanklub in Form einer Ziegenherde erwartet Euch gleich laut Beifall meckernd an der Strecke. Einmal noch die Straße überquert, die Ihr schon vom Hinweg kennt und nun dürft Ihr hinauf zum Skigebiet. Auch wenns anstrengend ist, da hinauf – der Ausblick dort über die Stadt ist wunderschön. Wer es nicht eilig hat, kann hier am Verpflegungsstand etwas länger ausharren. Ein paar Hügel noch auf dem Kamm entlang und dann geht’s hinab zum Toom-Baumarkt und in Richtung Inselgelände bis zum Oder-Spree-Kanal. Hier links ab und dem Ziel entgegen, wo Eure Medaille und andere Leckereien Euch erwarten.
Herzlichen Glückwunsch – Ihr habt den Marathon gefinisht!

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